Mi | 06.07. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 2


Elizabeth Anderson (Melbourne)

Cembalo Konzert
Johann Sebastian Bach: Goldberg Variationen 

Die australische Cembalistin Elizabeth Anderson, die im Sommer 2012 in der Pauluskirche mit ihrem Crossover-Programm „Bizarre or baRock“ zu Gast war, wird diesmal Johann Sebastian Bachs berühmte „Goldberg-Variationen“ spielen. Auch dieses Werk hat sie in einer vielbeachteten CD Einspielung vorgelegt und stellt ihre Interpretation in der Pauluskirche live vor. Elizabeth Anderson unterrichtet an der Universität Melbourne.

Kultursommer Südhessen e.V., gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.



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Mi | 13.07. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 3


Wolfgang Kleber (Darmstadt)

Max Reger: Zehn Stücke für Orgel, Opus 69

Vor dem Konzert, um 19 Uhr, bietet Wolfgang Kleber eine Orgelführung auf der Orgelempore an.

Anlässlich des 100. Todesjahres von Max Reger werden 2016 in verschiedenen Darmstädter Kirchen viele seiner Kompositionen aufgeführt, insbesondere die meisten seiner Orgelwerke. Wolfgang Kleber, langjähriger Organist der Pauluskirche, spielt in diesem Konzert des Orgelsommers keine der großen Orgelkompositionen, sondern stellt eine von Regers Sammlungen kleinerer Stücke für Orgel vor. Das Heft Opus 69 enthält in einer dramaturgisch geschickt angeordneten Folge die Titel: Praeludium, Fuge, Basso ostinato, Moment musical, Capriccio, Toccata, Fuge, Romanze, Praeludium und Fuge.

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Sa | 16.07. | 19.00 Uhr

ELIAS


Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Elias, op. 70 (1846)

Christine Graham, Sopran
Charlotte Quadt, Alt
Daniel Sans, Tenor
Stephan Bootz, Bass
Chor und Orchester der TU Darmstadt
Leitung: Jan Schumacher

Veranstalter: Chor und Orchester der TU Darmstadt

Weitere Informationen: www.chor.tu-darmstadt.de

Kartenvorverkauf: Im "Darmstadt Shop" (Luisencenter)
15 Euro / 6 Euro (zzgl. VVK-Gebühr).


Mi | 20.07. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 4


Krzysztof Ostrowski (Danzig)

Couperin: Offertoire sur les Grand Jeux aus: Messe pour les Convents
Dubois: Cantilène religieuse
Ostrowski: „Moment musicaux” - freie Improvisation
Langlais: Adoration
Paciorkiewicz: Toccata 2
Near: Sarabande „Land of rest” aus: Suite for organ
Ostrowski: „Klangdiskussion” - Improvisation über ein gegebenes Thema

Krzysztof Ostrowski hat als freischaffender Künstler bereits in vielen europäischen Ländern gastiert.Themengebundene Improvisationen nach verschiedenen Vorlagen oder im Zusammenwirken mit anderen Kunstformen (Malerei; Tanz, Licht) bilden einen Schwerpunkt in seinen Konzerten. Auch schreibt er Filmmusiken.

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Mi | 27.07. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 5


Voktett Hannover

„SINGET, ALLE WELT!“
Monteverdi: Cantate Domino
Tomkins: O sing unto the Lord a new song
Mendelssohn: Frühlingsahnung
Mendelssohn: Die Waldvögelein
Tomkins: See, see, the shepherd’s queen
Hagvil: Orpheus and his lute
Britten: Hymn to St Cecilia
Poulenc: Quatre petites priéres de Saint Francois d´Assise, Nr. 1 + 2
E. Rautavaara – „Wenn sich die Welt auftut“ Fünf Gesänge zu Gedichten von Lassi Nummi, Nr. 1 + 2 Mahler/Gottwald: Erinnerung
H. Praetorius: Cantate Domino Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied

Das VOKTETT HANNOVER ist 1. Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2015 im Fach Vokalensemble. Die acht Sängerinnen und Sänger des VOKTETT HANNOVER präsentieren unter dem Titel "Singet, alle Welt!" - einen A-cappella-Abend mit Werken, die den Gesang zum Thema haben. Musik über Musik. So stehen im Mittelpunkt des Abends Vertonungen des "Cantate Domino", allen voran Johann Sebastian Bachs Motette "Singet dem Herrn ein neues Lied". Neben den geistlichen Werken wird aber auch vom mythischen Orpheus und seiner Laute (Hagvil) zu hören sein; von Orpheus, der mit seiner Musik Wälder und Tiere verzaubert. Die Schutzpatronin dieser göttlichen und gottgefälligen Macht der Musik, die heilige Cecilia, wird mit einer Hymne Benjamin Brittens bedacht. Aber auch die Schmerzen und die Liebesklagen, dem unglücklich Liebenden durch Lieder zugefügt, werden nicht verschwiegen (G. Mahler / C. Gottwald).

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Mi | 03.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 6


Martin Setchell (Christ Church)

Bach: Praeludium und Fuge G-dur BWV541
Schumann: Kanonische Studien Op. 56 Nr. 4 und 5
Reger: Scherzo Op. 65, 10 und Intermezzo Op. 80, 10
Bossi: Scherzo g-moll Op. 49, No 2
Goemanne: El dia de fiesta
Takle: The Heart of Peace
Somma: Toccata in A

Martin Setchell wuchs in England auf, studierte u.a. bei Pierre Cochereau, Marie-Claire Alain, Piet Kee und Peter Hurford. Er lebt in Neuseeland, betreut dort die Rieger Orgel in der Stadthalle in Christchurch. Daneben lehrt er an der Universität Canterbury. Als Konzertsolist tritt er in der ganzen Welt auf. Unter seinen CDs finden sich Titel wie „A Taste of Shropshire“, „Bonbons for Organ“, „Pink and White“ sowie eine Anthologie Neuseeländischer Orgelmusik. 2008 wurde er von der Stadt Christchurch für seine Verdienste um die Musik in der Stadt und insbesondere die Orgelmusk in der Stadthalle ausgezeichnet.

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Mi | 10.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 7


Martin Welzel (München)

Boëly: Fantasie und Fuge B-dur, Andante con moto Es-dur aus Opus 18
Scheidemann: Dic nobis Maria
Pachelbel: Aria Tertia aus Hexachordum Apollinis
Bach: Ricercar a 6 aus dem Musikalischen Opfer
Liszt: Orpheus – Poème symphonique
Langlais: Thème et Variations (Hommage à Frescobaldi op. 70)
Preston : Toccata

Dr. Martin Welzel geht einer umfangreichen internationalen Konzerttätigkeit in Europa und den USA nach. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in seiner Heimatstadt Bremen, in Saarbrücken und Seattle (USA), wo er 2005 mit einer Arbeit über Jeanne Demessieux promovierte. Für Naxos hat er drei CDs mit Orgelwerken von Max Reger im Dom zu Trier eingespielt.

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Mi | 17.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 8


Hideyuki Kobayashi und Yoriko Yuguchi (Tokyo)

Händel / John Marsh: Praeludium und Fuge in C
Wesley: Duet for Organ
Jin Shiratori: Tsugaru Kobikiuta
Schroeder: Sechs Orgelchoräle über altdeutsche geistliche Volkslieder Op.11
Bach: Partita “Sei gegrüßet, Jesu gütig” BWV 768

Nach ihrem Musikstudium in ihrer Geburtsstadt Tokyo studierte Yoriko Yuguchi Kirchenmusik und Orgelsolo an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Arno Schönstedt und Irmgard Lechner zählten zu ihrern Lehrern. In Tokyo ist sie Organistin an der Lutherischen Ichigaya Kirche und unterrichtet am Aoyama Gakuin Women’s Junior College. Als Konzertorganistin tritt sie sowohl solistisch als auch mit unterschiedlichen Ensembles auf. Mehrere CD Einspielungen dokumentieren ihr Spiel. Hideyuki Kobayashi studierte Orgel an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Musik Tokyo bei Michio Akimoto und Tsuguo Hirono. In Frankfurt am Main erlangte er nach dem Studium bei Edgar Krapp das Konzertdiplom. Neben zahlreichen Solokonzerten arbeitet er mit verschiedenen Orchestern zusammen wie dem NHK Symphonieorchester, dem Japanischen Philharmonischen Orchester und dem Symphonieorchester Montreal. Regelmäßig spielt Kobayashi für Rundfunk und Fernsehen. Er ist Professor an der Ueno Gakuen Universität Tokyo und Organist des Tokyo Metropolitan Art Space, einem großen modernen Konzertsaal, wo er auch für die Organisation der Orgelkonzertreihen verantwortlich ist.

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Mi | 24.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 9


Alexej Semjonow (Moskau)

Bruhns: Praeludium und Fuge e-Moll
Krebs: Choralpräludium „Ach Herr mich armen Sünder“
Lev Guriljov: Fuge
Sergey Taneev: Choral variations
Sergej Ljapunov: Prélude pastoral op. 54
Dmitrij Schostakovitsch: Passacaglia aus der Oper "Katerina Izmaylova"
Bach: Präludium Es-Dur BWV 546,1
Choralbearbeitung „Liebster Jesu, wir sind hier“ BWV 731 Fuge Es-Dur BWV 546,2

Nach seiner Ausbildung am Tschaikovskij-Konservatorium in Moskau bei L.Roisman und M.Fodorova studierte der Moskauer Alexej Semjonow in Wien bei Hans Haselböck. Als Orgeldozent war er zunächst in Novosibirsk tätig und seit 2002 am Moskauer Konservatorium. Als Konzertsolist bereiste er Europa, Asien und Amerika. Sein Ensemble für alte Musik wurde Preisträger beim Van Wassenaer Wettbewerb in Amsterdam.

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Mi | 31.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 10


Irith Gabriely, Abuseyf Kinik, Hans-Joachim Dumeier (Darmstadt, Michelstadt)

Über Grenzen hinweg…Weltreligionen im musikalischen Trialog Kirche, Synagoge und Moschee

Das Konzert spannt den musikalischen Bogen von Klassik, über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik zu orientalischen Klängen, wodurch auf diese Weise ein musikalischer Trialog der drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam zustande kommt. Irith Gabriely, in Haifa geboren, gründete 1986, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe „Colalaila“. 1991 wurde sie beim größten Klezmerfestival in Tzefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet und 1998 auf dem Edingborough Festival als „Queen of Klezmer“.

Hans-Joachim Dumeier studierte Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der evangelischen Stadtkirche Michelstadt und konzertiert in vielen Ländern Europas sowie in den USA. Neben der künstlerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur. Er ist Referent des “Center of Jewish Culture and Creativity“ (Los Angeles). Abuseyf Kinik ist in Anatolien geboren und gehört einer muslimische Abzweigung, die sich Aleviten nennt an. Bei den Aleviten steht die Musik an erster Stelle im Leben; daher spielt Abuseyf Kinik das Instrument Saz, eine Langhalslaute, seit seiner frühesten Kindheit. Im Jahr 2011 ist Abuseyf im Duo mit seinem Sohn Aliyar im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ mit dem ersten Preis und der höchsten Punktzahl gekrönt worden.

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Sa | 10.09. | 18.00 Uhr

Musikalische Vesper


Leitung und Orgel: Wolfgang Kleber
Liturgie: Pfarrer Raimund Wirth

Eintritt frei
Kollekte: für die Kirchenmusik