So | 31.07. | 13.30 Uhr

Con-Trust! Part 2 presented by Trio Rin


Trio Koda

Fumiko Terada – Violine
Ari Kanemaki – Bratsche
Martin Pratissoli – Violoncello


Yukari Misawa: Dschungel-Sonate – Hommage an die Waldstein-Sonate (UA)
Ludwig van Beethoven: Streichtrio c-Moll, Op. 9, Nr. 3
Hikari Kiyama: Death Metal Rock with Headbang for String Trio (UA)

- Ohne Pause -

Die Projektwerkstatt für Neue Musik Trio Rin, die von Saori Kanemaki, Yukari Misawa und Hikari Kiyama geleitet wird, versucht mit der Konzertreihe Con-Trust! verschiedene Musikwelten harmonisch zusammenzusetzen, um die Zuhörer in ein neues und modernes Klanguniversum zu entführen. Nach dem ersten erfolgreichen Con-Trust! Konzert in Berlin kooperiert Trio Rin bei der zweiten Veranstaltung dieser Konzertreihe mit dem Trio Koda. Der Schwerpunkt des Programms ist „Beethoven“, inklusive einer zeitgenössisch komponierten Rezeption der Musik Beethovens. Lassen Sie uns mit Vertrauen („con“+“trust“) den Kontrast von Repertoiremusik und Neuer Musik genießen!.

Eintritt frei


Mi | 03.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 6


Martin Setchell (Christ Church)

Bach: Praeludium und Fuge G-dur BWV541
Schumann: Kanonische Studien Op. 56 Nr. 4 und 5
Reger: Scherzo Op. 65, 10 und Intermezzo Op. 80, 10
Bossi: Scherzo g-moll Op. 49, No 2
Goemanne: El dia de fiesta
Takle: The Heart of Peace
Somma: Toccata in A

Martin Setchell wuchs in England auf, studierte u.a. bei Pierre Cochereau, Marie-Claire Alain, Piet Kee und Peter Hurford. Er lebt in Neuseeland, betreut dort die Rieger Orgel in der Stadthalle in Christchurch. Daneben lehrt er an der Universität Canterbury. Als Konzertsolist tritt er in der ganzen Welt auf. Unter seinen CDs finden sich Titel wie „A Taste of Shropshire“, „Bonbons for Organ“, „Pink and White“ sowie eine Anthologie Neuseeländischer Orgelmusik. 2008 wurde er von der Stadt Christchurch für seine Verdienste um die Musik in der Stadt und insbesondere die Orgelmusk in der Stadthalle ausgezeichnet.

Kultursommer Südhessen e.V., gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.



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Mi | 10.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 7


Martin Welzel (München)

Boëly: Fantasie und Fuge B-dur, Andante con moto Es-dur aus Opus 18
Scheidemann: Dic nobis Maria
Pachelbel: Aria Tertia aus Hexachordum Apollinis
Bach: Ricercar a 6 aus dem Musikalischen Opfer
Liszt: Orpheus – Poème symphonique
Langlais: Thème et Variations (Hommage à Frescobaldi op. 70)
Preston : Toccata

Dr. Martin Welzel geht einer umfangreichen internationalen Konzerttätigkeit in Europa und den USA nach. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in seiner Heimatstadt Bremen, in Saarbrücken und Seattle (USA), wo er 2005 mit einer Arbeit über Jeanne Demessieux promovierte. Für Naxos hat er drei CDs mit Orgelwerken von Max Reger im Dom zu Trier eingespielt.

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Mi | 17.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 8


Hideyuki Kobayashi und Yoriko Yuguchi (Tokyo)

Händel / John Marsh: Praeludium und Fuge in C
Wesley: Duet for Organ
Jin Shiratori: Tsugaru Kobikiuta
Schroeder: Sechs Orgelchoräle über altdeutsche geistliche Volkslieder Op.11
Bach: Partita “Sei gegrüßet, Jesu gütig” BWV 768

Nach ihrem Musikstudium in ihrer Geburtsstadt Tokyo studierte Yoriko Yuguchi Kirchenmusik und Orgelsolo an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Arno Schönstedt und Irmgard Lechner zählten zu ihrern Lehrern. In Tokyo ist sie Organistin an der Lutherischen Ichigaya Kirche und unterrichtet am Aoyama Gakuin Women’s Junior College. Als Konzertorganistin tritt sie sowohl solistisch als auch mit unterschiedlichen Ensembles auf. Mehrere CD Einspielungen dokumentieren ihr Spiel. Hideyuki Kobayashi studierte Orgel an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Musik Tokyo bei Michio Akimoto und Tsuguo Hirono. In Frankfurt am Main erlangte er nach dem Studium bei Edgar Krapp das Konzertdiplom. Neben zahlreichen Solokonzerten arbeitet er mit verschiedenen Orchestern zusammen wie dem NHK Symphonieorchester, dem Japanischen Philharmonischen Orchester und dem Symphonieorchester Montreal. Regelmäßig spielt Kobayashi für Rundfunk und Fernsehen. Er ist Professor an der Ueno Gakuen Universität Tokyo und Organist des Tokyo Metropolitan Art Space, einem großen modernen Konzertsaal, wo er auch für die Organisation der Orgelkonzertreihen verantwortlich ist.

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Mi | 24.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 9


Alexej Semjonow (Moskau)

Bruhns: Praeludium und Fuge e-Moll
Krebs: Choralpräludium „Ach Herr mich armen Sünder“
Lev Guriljov: Fuge
Sergey Taneev: Choral variations
Sergej Ljapunov: Prélude pastoral op. 54
Dmitrij Schostakovitsch: Passacaglia aus der Oper "Katerina Izmaylova"
Bach: Präludium Es-Dur BWV 546,1
Choralbearbeitung „Liebster Jesu, wir sind hier“ BWV 731 Fuge Es-Dur BWV 546,2

Nach seiner Ausbildung am Tschaikovskij-Konservatorium in Moskau bei L.Roisman und M.Fodorova studierte der Moskauer Alexej Semjonow in Wien bei Hans Haselböck. Als Orgeldozent war er zunächst in Novosibirsk tätig und seit 2002 am Moskauer Konservatorium. Als Konzertsolist bereiste er Europa, Asien und Amerika. Sein Ensemble für alte Musik wurde Preisträger beim Van Wassenaer Wettbewerb in Amsterdam.

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Mi | 31.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 10


Irith Gabriely, Abuseyf Kinik, Hans-Joachim Dumeier (Darmstadt, Michelstadt)

Über Grenzen hinweg…Weltreligionen im musikalischen Trialog Kirche, Synagoge und Moschee

Das Konzert spannt den musikalischen Bogen von Klassik, über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik zu orientalischen Klängen, wodurch auf diese Weise ein musikalischer Trialog der drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam zustande kommt. Irith Gabriely, in Haifa geboren, gründete 1986, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe „Colalaila“. 1991 wurde sie beim größten Klezmerfestival in Tzefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet und 1998 auf dem Edingborough Festival als „Queen of Klezmer“.

Hans-Joachim Dumeier studierte Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der evangelischen Stadtkirche Michelstadt und konzertiert in vielen Ländern Europas sowie in den USA. Neben der künstlerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur. Er ist Referent des “Center of Jewish Culture and Creativity“ (Los Angeles). Abuseyf Kinik ist in Anatolien geboren und gehört einer muslimische Abzweigung, die sich Aleviten nennt an. Bei den Aleviten steht die Musik an erster Stelle im Leben; daher spielt Abuseyf Kinik das Instrument Saz, eine Langhalslaute, seit seiner frühesten Kindheit. Im Jahr 2011 ist Abuseyf im Duo mit seinem Sohn Aliyar im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ mit dem ersten Preis und der höchsten Punktzahl gekrönt worden.

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Sa | 10.09. | 18.00 Uhr

Musikalische Vesper


Leitung und Orgel: Wolfgang Kleber
Liturgie: Pfarrer Raimund Wirth

Eintritt frei
Kollekte: für die Kirchenmusik


So | 09.10. | 18.00 Uhr

MISA TANGO


Tanz: Maude Andrey, Onur Gümrükçü
Mezzosopran: Irmhild Wicking
Paulus-Chor
Bandoneon: Rocco Heins
Streicher: Ethem Emre Tamer, Christiane Dierk, Klaus Opitz,
Angela Elsässer, Johannes Knirsch
 
Klavier.
Leitung: Wolfgang Kleber

Die seit einiger Zeit auch in Deutschland bekannt und beliebt gewordene Misa a Buenos Aires (Misatango) des argentinischen Komponisten Martín Palmeri wird in der Pauluskirche zu einem besonderen Erlebnis, denn zur Musik von Sängern und Instrumentalisten wird es eine professionelle Tanzperformance geben.

Maude Andrey aus Hamburg, die Gewinnerin der Deutschen Tangomeisterschaft 2014, und Onur Gümrükçü, Solotänzer und Lehrer an der Academia del Tango Istanbul werden als Tanzpaar vor dem Altar den im Stil des argentinischen Tangos vertonten liturgischen Texten „Kyrie“, „Gloria“, „Credo“, „Sanctus“, „Benedictus“ und „Agnus Dei“ einen zusätzlichen Akzent verleihen, während der Chor, die Gesangsolistin und das durch Bandoneon und Klavier ergänzte Streichquintett seitlich auf dem Parkett unterhalb der Altarstufen musizieren.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich im Vorverkauf einen Platz mit Sicht zum Altar sichern (Preisgruppen 1 und 2). Denn leider gibt es in der Pauluskirche auch viele Plätze ohne Sicht zum Altar (Preisgruppe 3). Dort können Sie zwar die mitreißende und ausdrucksstarke Musik von Martín Palmeri ebenso gut hören, haben aber keinen Blick auf die Tänzer.

Wie passen die Texte der Liturgie mit dem Paartanz zusammen? In der Bibel wird die Liebe zwischen Gott und Mensch mit der erotischen Liebe zwischen Mann und Frau verglichen. Genau diesen Vergleich greifen wir auf, indem zur musikalischen Aufführung ein Paar den leidenschaftlichen Tango tanzt. Sololieder über Texte aus dem Hohenlied ergänzen das Programm.

Karten von 10 bis 28 € (An der Abendkasse plus 2 €)



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