Mi | 31.08. | 20.00 Uhr

INTERNATIONALER ORGELSOMMER 2016, Konzert 10


Irith Gabriely, Abuseyf Kinik, Hans-Joachim Dumeier (Darmstadt, Michelstadt)

Über Grenzen hinweg…Weltreligionen im musikalischen Trialog Kirche, Synagoge und Moschee

Das Konzert spannt den musikalischen Bogen von Klassik, über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik zu orientalischen Klängen, wodurch auf diese Weise ein musikalischer Trialog der drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam zustande kommt. Irith Gabriely, in Haifa geboren, gründete 1986, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe „Colalaila“. 1991 wurde sie beim größten Klezmerfestival in Tzefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet und 1998 auf dem Edingborough Festival als „Queen of Klezmer“.

Hans-Joachim Dumeier studierte Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der evangelischen Stadtkirche Michelstadt und konzertiert in vielen Ländern Europas sowie in den USA. Neben der künstlerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur. Er ist Referent des “Center of Jewish Culture and Creativity“ (Los Angeles). Abuseyf Kinik ist in Anatolien geboren und gehört einer muslimische Abzweigung, die sich Aleviten nennt an. Bei den Aleviten steht die Musik an erster Stelle im Leben; daher spielt Abuseyf Kinik das Instrument Saz, eine Langhalslaute, seit seiner frühesten Kindheit. Im Jahr 2011 ist Abuseyf im Duo mit seinem Sohn Aliyar im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ mit dem ersten Preis und der höchsten Punktzahl gekrönt worden.

Kultursommer Südhessen e.V., gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.



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Sa | 10.09. | 18.00 Uhr

Musikalische Vesper


Leitung und Orgel: Wolfgang Kleber
Texte: Pfarrer Raimund Wirth

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sonate D-dur
Joh. Seb. Bach: Drei Choralvorspiele aus der Leipziger Sammlung
Kurt Hessenberg: Partita "Von Gott will ich nicht lassen"

Eintritt frei
Kollekte: für die Kirchenmusik


So | 18.09. | 18.00 Uhr

BRAHMS: EIN DEUTSCHES REQUIEM und SCHICKSALSLIED


Ursula Ott, Sopran,
Peter Schüler, Bariton,
Bach-Chor Darmstadt,
Kammerphilharmonie St. Petersburg,
Leitung: Angela Gehann-Dernbach

Veranstalter: Bach-Chor Darmstadt

Vorverkauf: www.bachchor-darmstadt.de


So | 25.09. | 17.00 Uhr

VIOLONCELLO UND ORGEL


Konzert mit Christoph v. Erffa und Wolfgang Kleber

Werke von Robert Schumann, Max Reger und Karl Höller



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So | 09.10. | 18.00 Uhr

MISA TANGO


Tanz: Maude Andrey, Onur Gümrükçü
Mezzosopran: Irmhild Wicking
Paulus-Chor
Bandoneon: Rocco Heins
Streicher: Ethem Emre Tamer, Christiane Dierk, Klaus Opitz,
Angela Elsässer, Johannes Knirsch
 
Klavier.
Leitung: Wolfgang Kleber

Die seit einiger Zeit auch in Deutschland bekannt und beliebt gewordene Misa a Buenos Aires (Misatango) des argentinischen Komponisten Martín Palmeri wird in der Pauluskirche zu einem besonderen Erlebnis, denn zur Musik von Sängern und Instrumentalisten wird es eine professionelle Tanzperformance geben.

Maude Andrey aus Hamburg, die Gewinnerin der Deutschen Tangomeisterschaft 2014, und Onur Gümrükçü, Solotänzer und Lehrer an der Academia del Tango Istanbul werden als Tanzpaar vor dem Altar den im Stil des argentinischen Tangos vertonten liturgischen Texten „Kyrie“, „Gloria“, „Credo“, „Sanctus“, „Benedictus“ und „Agnus Dei“ einen zusätzlichen Akzent verleihen, während der Chor, die Gesangsolistin und das durch Bandoneon und Klavier ergänzte Streichquintett seitlich auf dem Parkett unterhalb der Altarstufen musizieren.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie sich im Vorverkauf einen Platz mit Sicht zum Altar sichern (Preisgruppen 1 und 2). Denn leider gibt es in der Pauluskirche auch viele Plätze ohne Sicht zum Altar (Preisgruppe 3). Dort können Sie zwar die mitreißende und ausdrucksstarke Musik von Martín Palmeri ebenso gut hören, haben aber keinen Blick auf die Tänzer.

Wie passen die Texte der Liturgie mit dem Paartanz zusammen? In der Bibel wird die Liebe zwischen Gott und Mensch mit der erotischen Liebe zwischen Mann und Frau verglichen. Genau diesen Vergleich greifen wir auf, indem zur musikalischen Aufführung ein Paar den leidenschaftlichen Tango tanzt. Sololieder über Texte aus dem Hohenlied ergänzen das Programm.

Karten von 10 bis 28 € (An der Abendkasse plus 2 €)



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